Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese allgemeinen Bedingungen gelten als grundsätzliche Regelungen,
sofern nichts anderes vereinbart wird.

1. Projektierung/Offerte
Devisierung, Leistungsbeschrieb, gestalterische und technische
Gesamtplanung
Die Bauherrschaft ist grundsätzlich für die Gesamtplanung und die
Devisierung verantwortlich. Dies gilt insbesondere für die Einhaltung
der Vorgaben aus Gesetzen und Normen.
Vom Unternehmer auszuarbeitende Detailprojekte mit Beschrieb
gelten nicht als Offertleistungen und sind aufgrund eines Projektierungsauftrages
nach Aufwand zu honorieren
Produkte-Anforderungen und –Anwendung, Nutzung
Die Bauherrschaft definiert die vorgesehene Produkte-Verwendung
(Nutzung) und leitet daraus die Anforderung an die Produkte ab und
definiert so den Leistungsbeschrieb. Mögliche Kriterien sind z. B.
Gebäudestandort / höhe, Einbausituation, Funktionen, Schallschutz,
Uw-Wert, Statik, Sicherheit, usw.
Material, Qualität
Präzisierungen und Eingrenzungen sind immer individuell zwischen
Käufer und Lieferunternehmen zu definieren, zu vereinbaren und als
Referenz zu anerkennen. Dazu gehören:
· Originalmuster als Referenz
· Abbildungen, Fotos
· Modelle
Naturprodukte wie Massivholz verfügen grundsätzlich über stark
unterschiedliche Eigenschaften und Merkmale. Diese naturbedingten
Differenzen sind zu erwarten und können nicht ausgeschlossen
und nicht als Mängel bezeichnet werden.
Gültigkeit Offerte
Die Gültigkeit für Offerten ist auf 3 Monate begrenzt.

1.1 Urheberrecht
Die vom Unternehmer gelieferten Offertunterlagen, Beschriebe,
Muster und Pläne bleiben dessen Eigentum. Der Empfänger ist nur
zur vertragsgemässen Verwendung der darin enthaltenen Informationen
berechtigt. Die Informationen dürfen anderen Bewerbern nicht
zur Kenntnis gebracht werden.
Die Verletzung von Urheberrechten berechtigt den Unternehmer zur
Vergütung der Erstellung der betroffenen Informationsträger im
Zeittarif gemäss Honorarordnungen 102/103/108 des SIA sowie
Honorarzuschlag von 50%.

1.2 Technische Entwicklung
Der Unternehmer hat das Recht, im Rahmen der dauernden technischen
Entwicklung Konstruktionen, Modelle und Materialien von sich
aus zu ändern, solange diese Änderungen den Charakter der Produkte
nicht verändern, optisch unauffällig bleiben und zumindest
gleichwertige Qualität gewährleisten.

2. Werkvertrag oder Auftragsbestätigung
Grundsätzlich gilt für den Werkvertrag:
Schweizerisches Obligationenrecht „Werkvertrag“ Option: zusätzlich
werden (situativ) vereinbart: SIA Norm 118 Allgemeine Bedingungen
für Bauarbeiten SIA Norm 118/331 Allg. Bedingungen für Fenster.

2.1 Vertragsbestandteile
Als Vertragsbestandteile gelten die nachfolgend aufgeführten Dokumente.
Bei Widersprüchen zwischen den Bestimmungen zweier
Dokumente gehen die Bestimmungen des erstgenannten Dokumentes
vor:
1. Auftragsbestätigung
2. Werkvertrag
3. Die mit Unterschrift bestätigten Protokolle von
Offertbereinigungen.
4. Die Offerte des Unternehmers mit Leistungsverzeichnis und
Plänen. Bei Widersprüchen zwischen dem Leistungsverzeichnis
und den Plänen geht das Leistungsverzeichnis vor.

5. Die Ausschreibungsunterlagen
6. Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Firma
BS Fenster- und Türenbau AG für die Herstellung, die Lieferung
und die Montage von Fenstern.
7. Die Normen SIA 118 Allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten
SIA 118/331 Allgemeine Bedingungen für Fenster und Fenstertüren.
Technische Regelungen
Es werden folgende Regelungen vereinbart:
· Die technischen Anforderungen für das FFF-Qualitätssignet.
· Norm SIA 331 Fenster und Fenstertüren und alle darin aufgeführten
Normen und Merkblätter. Es gelten, die am Tag der Einreichung
des Angebotes gültigen, einschlägigen Normen, Richtlinien
und Empfehlungen.

2.2 Bestellungsänderung
Bestellungsänderungen bedürfen der Schriftform und müssen von
der Gegenpartei mittels Unterschrift bestätigt sein. Erfordert eine
Bestellungsänderung die Anpassung einer vertraglichen Frist, so hat
der Unternehmer Anspruch auf eine angemessene Erstreckung der
Frist.

3. Preis- und Zahlungskonditionen

3.1 Werkpreis
Der Werkpreis versteht sich als Einheitspreis, basierend auf den
offerierten Stückzahlen pro Position.
Leistungsumfang in Anlehnung an SIA 118/331 Allgemeine Bedingungen
für Fenster und Fenstertüren.
Inbegriffene Leistungen:
· Lieferung und Montage des Fensters inkl. der zugehörigen
Befestigungsmittel und Beschläge, Zusätzliche Arbeitsgänge z.
B. aus- und einhängen oder einregulieren wegen nachfolgenden
Bearbeitungen z. B. Malerarbeiten sind kostenpflichtig
· Arbeitshöhen bis 3.0 m ab Abstellbasis
· Abdeckung der Montageschrauben
· Kontrolle des bestehenden Rahmens
· Grund- und Endbeschichtung bei Holzmetallfenstern
· Grund- Zwischen- und Endbeschichtung bei Holzfenstern
· Innere und äussere Abdichtung zwischen Glas und Flügel
· Nachweise die in den Ausschreibungsunterlagen verlangt sind
· Reinigen für Abnahme: Enfernen von selbstverursachten Verschmutzungen,
Verpackungsrückständen, Etiketten, Kleberückständen,
Klebebändern, Transport- und Lagerungsverunreinigungen,
Entfernen von Schutzfolien, sofern vom Bauherr verlangt.
· Handmuster von Materialien und Beschlägen auf Verlangen des
Bauherrn.
Nicht inbegriffene Leistungen:
· Objektbezogene, behördliche Abklärungen, Auflagen und Bauherrschaftsinformationen
wie z. B. Lärmschutz LSV, Brandschutz,
usw.
· Ausgleichs- und Leibungsputz, Maurer- und Zuputzarbeiten
· Erstellen und Schliessen von Aussparungen und Durchbrüchen
für die Bedienungselemente von Sonnen- und Wetterschutzanlagen
inkl. deren Abdichtung
· Äussere und innere Abdichtungen zwischen Bauwerk und Rahmen,
sofern im Leistungsverzeichnis nicht enthalten
· Verfüllen von Hohlräumen zwischen Fenster und Bauwerk,
sofern im Leistungsverzeichnis nicht enthalten
· Entfernen und Wiedermontage des Gerüstes
· Reinigung der Verglasung und des Wetterschenkelgrundprofil
· Massnahmen zum Schutz von Bauteilen gegen Beschädigungen
nach dem Einbau
· Zuschläge für Überstunden sowie Nacht- und Sonntagsarbeit
aus Gründen, die der Bauherr vertreten hat
· Mehraufwand infolge erschwerender Umstände, die bei
Offertstellung nicht ersichtlich waren. Diese sind beim Erkennen
dem Bauherrn sofort schriftlich mitzuteilen.

· Mehraufwand für Reisezeit, Reisekosten und Logis infolge nicht
vorhergesehener, vom Bauherr zu vertretenden Unterbrechung
der Arbeiten.
· Anpassungsarbeiten infolge Überschreitung der Toleranzen von
angrenzenden Bauteilen gemäss SIA-Empfehlung 414/110

3.2 Regiearbeit
Bei Regiearbeiten hat der Unternehmer neben der Vergütung der
Arbeit gemäss Regielohnansätzen, Anspruch auf gesonderte Vergütung
des Einsatzes von Servicewagen, Kleinmaschinen und Spezialwerkzeugen.
Diese Reisezeit wird als Arbeitszeit vergütet.
Ohne vorgängige individuelle Vereinbarung gelten die Regieansätze
des VSSM in CHF/h

3.3 Rechnung und Zahlungsbedingungen
Mehrwertsteuer
Die Mehrwertsteuer MWST wird offen abgerechnet.
Abzüge
Abzüge irgendwelcher Art (für Baureinigung, Versicherungen und
anderes mehr) sind nur erlaubt, wenn sie zwischen den Parteien
schriftlich vereinbart wurden.
Zahlungsplan
Sofern der Werkvertrag nicht anderes bestimmt, gelten folgende
Zahlungskonditionen:
· 80% des Werkpreises nach Montage bzw. bei besonderer Vereinbarung
nach Montage einzelner Etappen
· 20% des Werkpreises nach Erfüllen der vertraglichen Leistungen,
Ablauf der Prüffrist der Schlussabrechnungen und Vorliegen
der Sicherheitsleistung.
· Der allfällige WIR-Anteil wird nach Vertragsunterzeichnung in
Rechnung gestellt
Schlussrechnung
Sie wird innert 30 Tagen nach Bauabnahme erstellt.
Zahlungsfrist
Die Rechnungen sind innert 30 Tagen zu bezahlen. Die Rechnungsprüfung
und –administrierung der Bauleitung bzw. der Bauherrschaft
verlängern diese Frist nicht. Nach Ablauf der Frist erfolgt die Mahnung
wegen Zahlungsverzug.
Bei grösserer zeitlicher Staffelung der Leistung sind Etappen, die
getrennte Zahlungsansprüche des Unternehmers auslösen, im
Werkvertrag zu definieren.
Pauschalpreise
Vereinbarte Pauschalpreise sind rein netto ohne jeden Abzug.
Abzüge
Nach Ablauf der Zahlungsfristen entfällt ein Skontoabzug. Ungerechtfertigte
Skontoabzüge werden nachbelastet.
Zahlungspflicht
Die Berufung auf Mängel entbindet nicht von der Pflicht zur Einhaltung
der Zahlungsfristen.
Verzugszins
Für nicht vertragsgemäss geleistete Zahlungen wird ein Verzugszins
von 5% auf die zur Zahlung fällige Summe verrechnet.

4. Ausführung, Produktion, Baumontage

4.1 Termine
Gesamtterminplan
Für die Gesamtterminplanung ist die Bauherrschaft zuständig.
Ausführungstermine
Die Pflicht des Unternehmers zur Einhaltung der vereinbarten Ausführungstermine
setzt einen rechtzeitigen Eingang der technischen
Detailangaben beim Unternehmer voraus. Dieser Termin ist im
Werkvertrag genau zu bestimmen. Ist der Bauherr in Verzug, so hat
der Unternehmer Anspruch auf eine angemessene Erstreckung der

betreffenden Frist. Nicht vereinbarte Etappierungen sind Kostenpflichtig.
Bauseitige Verzögerungen
Die Folgen aus bauseitigen Verzögerungen durch nicht rechtzeitige
Fertigstellung der (bauseitigen) Vor- und Nebenarbeiten gehen zu
Lasten des Bauherrn. Es ist eine neue Frist mit dem Unternehmer zu
vereinbaren.
Störungen
Der Unternehmer hat in besonderen Fällen Anspruch auf Erstreckung
der vertraglichen Fristen, wenn ihn am Verzug kein Verschulden
trifft und er die erforderlichen und zumutbaren zusätzlichen
Vorkehrungen getroffen hat. Zu diesen besonderen Tatbeständen
zählen insbesondere Störungen des Arbeitsfriedens, Arbeitskräftemangel
infolge allgemeiner marktwirtschaftlicher Veränderungen
sowie Liefer- und Transportstörungen. Der Bauherr hat mit dem
Unternehmer neue Termine zu vereinbaren.
Änderungen im Arbeitsprogramm
Wenn der Bauherr Änderungen im Arbeitsprogramm oder bestellter
Menge veranlasst, zusätzliche Arbeiten zu leisten sind oder die
vereinbarten Liefertermine infolge Verzögerungen im Baufortschritt
vom Unternehmer nicht eingehalten werden können, sind zwischen
der Bauleitung und dem Unternehmer neue Termine zu vereinbaren.

4.2 Bauleitung, Baukoordination
Für die Bauleitung und Baukoordination ist die Bauherrschaft zuständig.
Vom Unternehmer übernommene Bauleistungen sind zu
vereinbaren und mit Honoraren zu entschädigen.

4.3 Arbeitsbedingungen auf der Baustelle
Bei Beginn der Baumontagearbeiten müssen folgende Bedingungen
erfüllt sein:
Zufahrt
Die Bausituation muss eine ungehinderte Zufahrt zum Gebäude
ermöglichen.
Zugang
Für die Montage ist der ungehinderte Zugang zu Fassaden und
Gerüsten sicherzustellen. Ist dazu eine Anpassung am Gerüst oder
anderen Baustelleneinrichtungen erforderlich, hat dies unentgeltlich
zu erfolgen.
Gerüste
Für Arbeiten ab 3.0 m ab Abstellbasis ist vom Bauherrn ein Gerüst
zur Verfügung zu stellen. Vorhandene Gerüste dürfen vom Unternehmer
kostenlos genutzt werden. Änderungen an Gerüsten müssen
bauseits ausgeführt werden.
Baukran
Bei Bauten ab 4 Stockwerken inkl. Erdgeschoss sind bauseits Aufzugsmöglichkeiten
unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Dies gilt
auch sinngemäss für Terrassenhäuser. Ist für die Montage ein Kran
erforderlich, muss dieser vom Bauherrn kostenlos zur Verfügung
gestellt werden, sofern im Leistungsverzeichnis nichts anderes
vereinbart wird.
Lagerplatz
Für die vom Unternehmer anzuliefernden Bauteile und Material ist
bauseits kostenlos ein geeigneter Lagerplatz zur Verfügung zu
stellen. Bei einem Fensterersatz ist für die Zwischenlagerung für
ausgebaute, alte Fenster ebenfalls ein Lagerplatz zur Verfügung zu
stellen.
Energie
Geeignete Stromanschlüsse sind mindestens je Stockwerk vom
Bauherrn zur Verfügung zu stellen. Die Verbrauchskosten gehen zu
Lasten des Bauherrn.

Raumklima
Für die Überwachung der Feuchtigkeit auf der Baustelle ist der
Bauherr verantwortlich. Die Holzfeuchtigkeit darf nach der Montage
15% nicht übersteigen. Für die Einhaltung dieser Bedingungen sind
geeignete Massnahmen zu treffen.

4.4 Arbeitssicherheit und Reinigung
Baustelle
Für die allgemeine Baustellensicherheit und Reinigung ist der Bauherr
verantwortlich.
Arbeitsplatz
Für die Arbeitssicherheit und Reinigung der einzelnen Arbeitsplätze
und Einbauorte sind die jeweiligen Unternehmen verantwortlich.
Entsorgung
Der Unternehmer ist für die Entsorgung des eigenen Materials selber
zuständig. Es sind keine prozentualen Abzüge zulässig.
Schlussreinigung
Die Schlussreinigung erfolgt bauseits.

5. Bauabnahme und Mängel
Abnahme
Alle vom Unternehmer ausgeführten Arbeiten sind sofort nach der
Montage und Fertigstellung vom Bauherrn oder von der Bauleitung
im Beisein des Unternehmers zu kontrollieren.
Mängel
Sind innert 5 Tagen dem Unternehmen als Mängelrüge schriftlich
mitzuteilen. Ansonsten gilt das Werk als mängelfrei genehmigt.
Vorbehalten bleiben verdeckte Mängel.
Risikoübergang
Mit der förmlichen Abnahme des Werkes oder durch die Inbetriebnahme
beziehungsweise den uneingeschränkten Gebrauch trägt der
Bauherr das Risiko für die Beschädigung und für den Untergang
(Verlust) des Werkes.
Haftpflicht
Nach erfolgter Bauabnahme kann der Unternehmer für durch Dritte
verursachte Schäden nicht mehr haftbar gemacht werden.
Mängelbehebung
Die Rechte zur Behebung der Mängel sind:
· Instandstellung (Reparatur / Nachbesserung)
· Der Unternehmer ist verpflichtet, die Behebung von Mängeln
innert angemessener Frist auszuführen
· Preisnachlass (Minderung)
· Rücktritt, Rückbau (Wandelung; ist bei Werkverträgen nur in
absoluten Ausnahmefällen möglich)

6. Garantieleistungen
Unsere Garantie richtet sich nach den gesamtschweizerisch anerkannten
und gültigen Normen der SIA 118 bis und mit 331, sowie
der SIGaB Glasnorm für Isoliergläser 01. Die Gewährleistung erstreckt
sich auf Mängel, welche auf das Material oder auf unsachgemässer
Ausführung zurückzuführen sind.
Garantiedauer, Verjährungsfristen
· 2 Jahre Garantie für offene Mängel (SIA Norm 118)
· 5 Jahre Garantie für verdeckte Mängel (SIA Norm 118)
Garantiedauer beginnt mit der Bauabnahme.
Option:
Ab einer Auftragssumme von CHF 25‘000.00 kann als Sicherungsmittel
die Ausstellung eines Baugarantiescheins in der Höhe von
10% der Auftragssumme vereinbart werden.
Garantieleistungen
Die Garantieleistungen umfassen:
· Konstruktive Eigenschaften
· Optische Eigenschaften; Holzwerkstoffe, Kunststoffe, Metall,
Glas, Oberfläche usw.
· Funktionelle Eigenschaften; Beschläge, Verformung, Dauerhaftigkeit,
usw.
Jede Garantie ist ausgeschlossen für:
· Glasbruch, insbesondere Spannungsrisse infolge thermischer
Überlastung.
Stark ungleichmässige Erwärmungen können im Glas zu hohen
Spannungen führen und im Extremfall einen sogenannten
Thermoschock (Spannungsriss), das heisst einen Glasbruch infolge
thermischer Überlastung auslösen. Bei Wärmequellen wie
Heizkörpern, Warmluftaustritten, dunklen Möbilierungen usw.
sollte daher ein Mindestabstand von 30 cm zur Verglasung eingehalten
werden. Isoliergläser dürfen weder bemalt noch mit Folien
beklebt werden. Des Weiteren sollte eine Teilbeschattung
vermieden werden, da bei einer Sonneneinstrahlung dadurch
partiell sehr hohe Temperaturen auftreten können. Der Bauherrschaft
wird empfohlen, eine den Glasgrössen angepasste Glasbruchversicherung
abzuschliessen.
Glasbrüche und sogenannte „Spannungsrisse“ sind ausschliesslich
auf äussere mechanische und/oder thermische Einwirkungen
zurückzuführen und fallen nicht unter Garantie.
· Mängel, die infolge zu hoher Luftfeuchtigkeit oder zu hohen
Raumtemperaturen im Bau nach Einbau während der Nutzung
entstehen.
Während des Bauprozesses und dem Bewohnen eines Gebäudes
entsteht eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Inneren der Räume.
Die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit kann bei ungenügendem
Lüften an kühleren Oberflächen kondensieren. Dies muss
durch Stosslüften mindestens 3-mal täglich während 5 bis 6 Minuten
(Querlüftung) vermieden werden. Gemäss den gültigen
Normen ist ein Luftaustausch von 15 m3/Person und Stunde
notwendig. Für Schäden aufgrund Kondenswasserbildung wird
keine Garantie gewährleistet.
· Mängel infolge Fehler in der Baukonstruktion
· Fehler oder Mängel in der massgeblichen Detailplanung, die der
Bauherr selbst dem Vertrag zu Grunde gelegt hat
· Mängel infolge unsachgemässer Behandlung und Nutzung
durch den Bauherrn
· Beschädigungen durch Dritte nach der Bauabnahme
· Einstellarbeiten, welche durch den Gebrauch notwendig werden.
Unterhaltsarbeiten während der 2-jährigen Garantiefrist wie das
Ölen, das Einstellen der Fenster, etc. sind keine Mängel. Somit
sind diese Leistungen auf Kosten des Bauherrn auszuführen.
· Mehraufwändungen, verursacht durch geänderte Rahmenbedingungen
gegenüber der Einbausituation wie z. B. erschwerter
Zugang, fehlender Kran, Gerüst usw., müssen vom Bauherrn
getragen werden.

7. Haftung
Der Unternehmer haftet nicht für Schäden, die trotz sorgfältiger
Arbeit am zu bearbeitenden Bauwerk entstanden sind. Insbesondere
haftet der Unternehmer nicht für Schäden an unter der Oberfläche
liegenden Bauteilen wie Leitungen, Ablaufrohren, Dichtungen und
Isolationen etc., die weder bezeichnet noch auf den dem Unternehmer
abgegebenen Plänen klar ersichtlich sind.

8. Wartung
Wartungsanleitung für den Fensterbeschlag sowie praktische Tipps
für Lüften, Pflege und Unterhalt sind auf unserer Hompage ersichtlich.
Die Bauherrschaft ist für die korrekte Wartung und Nutzung
verantwortlich. Der Unternehmer haftet nicht für Schäden, die durch
fehlende Wartung oder Wartungsfehler verursacht wurden.

9. Streitigkeiten
Gerichtsstand ist der Sitz des Unternehmens.